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Umzugshelfer – Finden Sie die richtigen Transportgeräte für den Umzug

In vielen Firmen und Behörden herrscht ständige Aufbruchstimmung. Mitarbeiter wechseln häufiger den Arbeitsplatz, auch ganze Abteilungen müssen regelmäßig umziehen. Für Umzüge innerhalb eines Gebäudekomplexes werden meist keine externen Dienstleister beauftragt, aber passende Umzugshelfer benötigt.


Planungsschritte vor dem Umzug – Vergleich der Grundrisse

Im ersten Schritt steht natürlich die Frage: Wohin umziehen? Neue Räume müssen besichtigt und ausgewählt werden. Für die Entscheidung ist der spätere Grundriss wichtig. Neben den Raumgrößen kommt es hierbei auch auf die Lage von Fenstern, Türen, Heizungen, Steckdosen, Lichtschaltern und Internetverkabelung an. Passt alles, wird der Mietvertrag geschlossen und die Umzugsvorbereitung beginnt.
Legen Sie den alten und den neuen Bürogrundriss nebeneinander! Beim Vergleich der neuen mit den alten Gegebenheiten, gibt es zwei unterschiedliche Szenarien:

  • Neue Räume sind größer als die alten/ Standorterweiterung:
    Bestellen Sie rechtzeitig passende Möbel für die Einrichtung der neuen Geschäftsräume. Das gilt insbesondere, wenn zukünftig mehr Angestellte vom ersten Tag an einen eigenen Schreibtisch samt Drehstuhl und Aktenablage brauchen. Auch die Ausstattung mit Gästebestuhlung für Warte- und Konferenzräume sollte gegebenenfalls vorsorglich erhöht werden. 
  • Alte Räume waren größer als die neuen/ Schrumpfung:
    Zukünftig mit weniger Platz auskommen zu müssen ist schwierig. Fragen Sie sich kritisch, was Sie ganz unbedingt an den neuen Standort mitnehmen wollen und sorgen Sie anschließend dafür, dass überflüssige Einrichtung möglichst noch vor dem Umzugstermin verkauft/ gespendet und rechtzeitig abgeholt wird.


Große Inventur

Machen Sie nun eine umfassende Bestandsaufnahme Ihrer Möbel mit Schränken, Schreibtischen, Stühlen, Druckerplätzen und Co. Auch Küchenzeile und Sanitäreinrichtung (Waschbeckenunterschrank, Beistellregale, automatische Händetrockner) ziehen schließlich mit, sofern Sie nicht Vermietereigentum sind.
Möbelstücke, die im neuen Domizil keinen geeigneten Platz finden, müssen verkauft, gespendet, eingelagert oder entsorgt werden. Kritisch für die Umzugsplanung ist, dass ihr Stauraum zukünftig wegfällt, sofern kein mindestens gleichgroßes Ersatzmöbel angeschafft wird.
Im zweiten Schritt geht es darum, das Volumen der Kleinteile beim Umzug zu schätzen. Dazu werden alle Kapazitäten in Fächern, Schubladen und Ablagen zusammenaddiert. Im Internet stehen diverse Umzugsrechner für die Kalkulation zur Verfügung.

  • Besser das Volumen für den Umzug wird im Vorfeld zu hoch angesetzt, als zu niedrig – damit am Umzugstag nicht plötzlich neues Verpackungsmaterial herbeigezaubert werden muss.

Eine umfassende Inventurliste wird im laufenden Umzugsgeschehen großen Nutzen haben. Sie sorgt dafür, dass bei einzelnen Umzugsschritten nie der Überblick verloren geht.


Umzugshelfer und Kartonagen bestellen

Als Fachhändler bietet Delta-V ein großes Sortiment zur Erleichterung von Transporten an.
Für Ihren Umzug benötigen Sie Transportwagen und -roller, um ganze Möbelstücke und die fertigen Umzugskisten später bequem aufladen und transportieren zu können. In Frage kommen Plattformwagen, Sackkarren, platzsparende Klappkarren oder einfache Transportroller (auch Möbelroller oder umgangssprachlich ‚faule Hunde‘ genannt).
Ist kein Aufzug vorhanden, benötigen Sie sogenannte Treppenkarren zur Überwindung von Stufen. Diese speziellen Sackkarren sternförmig angeordnete Rollen zur Überwindung der Stufen treppauf oder treppab und einen höhenverstellbaren Griff zum Schieben oder ziehen.
Sollen nur wenige Stufen zum Beispiel im Eingangsbereich eines Gebäudes überwunden werden, können diese durch eine Verladerampe fahrbar überbrückt werden. Auch zum Aufladen von Kartonagen auf einen LKW-Transporter sind Verladerampen ideal. Längere Rampen haben bei gleichem Höhenunterschied flachere Neigungswinkel. 

  • Achten Sie darauf, dass der Neigungswinkel von Verladerampen nicht zu steil verläuft, damit das Schieben die Kräfte nicht überstrapaziert und keine Ladung herunterkippt.


Neben Transportgeräten benötigen Sie für den Umzug umfassendes Verpackungsmaterial. Üblicherweise werden Umzugs- oder Aktenkartons verwendet.

  • Achtung: Werden Umzugskartons randvoll mit Aktenordnern gepackt, lassen sich diese anschließend nicht mehr per Hand transportieren. Sie sind dann zu schwer beziehungsweise reißen unter dem Gewicht. Zum Transport voller Ordnerkisten wird ein Umzugshelfer mit Rollen benötigt.

In manchen Fällen lohnt sich die Überlegung, stattdessen gleich in langlebige Transportbehälter aus Holz oder Plastik zu investieren, die später hinter geschlossenen Schrankwänden verschwinden oder gute Dienste in Abstellräumen beziehungsweise im Archiv leisten.
Die Auspolsterung von Umzugskisten mit Packpapier (Seidenpackpapier oder Natron-Mischpapier) oder Luftpolsterfolie schützt zerbrechliche Gegenstände vor Transportschäden. Klebebänder zur Fixierung von Schubladen und Kabelage sowie Beschriftungsmaterial für Kisten dürfen auch bei keinem Umzug fehlen.



Der Umzug – Aussortieren, Packen & Putzen

Gute Planung sorgt für reibungslose Umzüge. Sind alle Umzugsmaterialien vorhanden, geht es ans Einpacken der Umzugskisten. Diese Gelegenheit ist günstig, um unnötigen Ballast auszumisten, der seit Jahren in den Tiefen der Schränke schlummert. Was entsorgt wird, muss nur bis zum Müllplatz getragen und später nicht mehr eingeräumt werden. Die Befreiung von alten Lasten weckt zugleich Vorfreude auf das Arbeiten am neuen Standort. Besorgen Sie für den Umzug daher unbedingt mehrere Rollen mit Abfallsäcken.
Strategien für effizientes Zusammenpacken sind:

  • Schränke, Schubladen etc. nacheinander ausräumen. Dabei enthalten Umzugskisten jeweils nur Gegenstände aus demselben Möbelabschnitt. Dieser wird sodann als Beschriftung oben auf der Kiste und seitlich festgehalten, damit der Schriftzug auch bei nebeneinanderstehenden oder übereinandergestapelten Umzugskartons stets lesbar ist. Beschriftungsbeispiel: Zimmer Mustermann/ Hauptschrank/ 3. Ordnerreihe.
  • Schwere Gegenstände kommen unten in die Kisten, leichte obendrauf – damit sie nicht unter der Last Schaden nehmen. Zerbrechliche Gegenstände zusätzlich in Papier oder Luftpolsterfolie einwickeln.
  • Jeder umziehende Mitarbeiter erhält für unabkömmliche Arbeitsmittel eine angemessene Anzahl Kisten mit erhöhter Priorität, die zuletzt eingeräumt und am neuen Standort zuerst ausgepackt werden, um das operative Geschäft während der Umzugstage abzusichern.
  • Kabel von Lampen, Druckern, Bildschirmen etc. werden mit Klebeband direkt am Gerät fixiert. – Nicht vergessen, die IT-Abteilung rechtzeitig in die Umzugspläne einzuweihen, denn irgendwer muss nach dem Umzug den schnellen Neuaufbau der technischen Infrastruktur meistern.

Leer gewordene Schränken sollten beim Umzug einmal gründlich ausgewischt werden. Wenn der Schrank an seinem gewohnten Platz stehen bleibt oder verkauft werden soll, ist dies eine freundliche Geste für den Nachnutzer. Schränke, die mit umziehen, werden nur vom groben Schmutz schon am alten Standort gesäubert, damit sie diesen nicht in die neuen Räume hinübertragen. Meistens werden große Möbelstücke allerdings gleich abtransportiert und dann vor dem Einräumen am neuen Aufstellort gründlich durchgewischt.  Putzutensilien bereithalten.
Der Verbandskasten darf nicht in den Umzugskartons verschwinden. Für kleine Pannen während des Umzugs gebietet der Arbeitsschutz, dass Pflaster, Binden und Kompressen stets verfügbar bleiben müssen. Am besten legt man das eingeschweißte Verbandsmaterial und eine zugehörige Schere für alle sichtbar an eine zentrale Stelle – zum Beispiel beim Umzugsbuffet.


Neuer Lageplan = Ihr Wegweiser für den Umzug

In einem leeren Raum ist es häufig nur schwer vorstellbar, wie hier schon bald Leben einzieht und der bunte Betriebsablauf später organisiert werden soll. Dennoch brauchen die Umzugshelfer klare Anweisungen, wo was abgeladen und aufgebaut werden soll. Nehmen Sie sich den Grundriss zur Hand und benennen Sie im ersten Schritt alle Räume zweckmäßig.
Zeichnen Sie anschließend in den Lageplan den Aufstellort sämtlicher später unverrückbarer Möbelstücke wie Schränke, Schreibtische, festinstallierter Wandregale usw. ein.

  • Nun kommt der Tür- und Fenstertest: Lassen sich anhand der geplanten Möbelstandorte alle Türen und Fenster in der Theorie noch öffnen – oder muss umrangiert werden? Achtung: Auch alle Schranktüren und Schubladen brauchen ihren Auszugraum. Mindestgangbreiten und Lichtschalter dürfen ebenfalls nicht zugestellt werden.

Danach folgt die Einzeichnung aller kleineren Utensilien, die nicht in einem Großmöbel verstaut werden, wie zum Beispiel Stühle, Druckerplätze, Garderobenständer, Bilder, Zimmerpflanzen und sonstiges Inventar. Achten Sie hierbei darauf, Rechner nie direkt vor einer Heizung zu platzieren.
Prüfen Sie in diesem Zug anhand des Grundrisses auch, dass für alle technischen Geräte eine ausreichende Versorgung am neuen Aufstellort gewährleistet ist. Gegebenenfalls müssen Waschmaschine und Spülbecken sonst woanders hin. Benötigen Sie zukünftig längere Kabel für Lampen und Computerzubehör, halten Sie dies Ihrer Einkaufsliste fest.
Kopieren Sie jetzt die entstandene Skizze in ausreichender Anzahl und weisen Sie die Belegschaft an, bereits beim Packen der Umzugskartons eine eindeutige Beschriftung anhand der neuen Raumaufteilung vorzunehmen.


Einräumen und fertig?

Am Umzugstag wird sämtliches Inventar mehr oder weniger sortiert in den neuen Räumen angeliefert. Sofern Sie auf die Reihenfolge einen Einfluss nehmen können, empfehlen sich folgende Strategien:

  • Generell gilt: Gänge und Rangierflächen für Transportgeräte möglichst immer freihalten. Von den Seiten zur Mitte des Raumes und von hinten nach vorn arbeiten. Großflächige Wandregale sollten zuerst an ihrem Bestimmungsort abgeladen und aufgebaut werden, damit die Durchfahrbreite für solch sperrige Möbelstücke später nicht durch andere Gegenstände versperrt wird. Der schnelle Aufbau der Stauraumwunder hilft auch, wenn die ersten Umzugskisten ausgepackt oder zumindest aus dem Weg gezogen werden müssen. Für Büroräume gilt: Von den Seiten zur Mitte arbeiten, denn erst sollten die Regale und dahinterliegende Kabelauslässe an der Wand fertig sein, bevor Schreibtisch und Ablagecontainer in der Mitte den Platz zum Rangieren rauben. Von hinten nach vorn, also von der gegenüberliegenden Wand hin zur Tür, wird aufgebaut, weil sonst genauso wie beim Wischen unzugängliche Bereiche entstehen.
  • Erst die Möbel aufbauen, dann den Inhalt nachliefern lassen. Der Möbelaufbau benötigt Platz. Auf keinen Fall darf der gewünschte Aufstellort dabei durch anderes Umzugsinventar blockiert sein. Schrankinhalte in Umzugskartons sollten wenn möglich erst dann hinzukommen, wenn sie direkt einsortiert werden können statt unnötig im Weg rumzustehen.
  • Unsortierte Sachen direkt im richtigen Raum und so weit wie möglich weg von der Tür abladen. Der Eingangsbereich Ihres neuen Domizils und der Hauptflur dürfen nicht verstellt werden, damit nachfolgende Anlieferungen nicht blockiert werden. Die Dinge gleich in den richtigen Raum abzuladen, erspart umfangreiche Sortiertransporte im Nachgang. 

Fazit

Sind neue Räume gefunden, gibt es kein Zurück. In Vorbereitung der Umzugsphase müssen Umzugshelfer wie Transportroller, Laderampen, Kartonagen, Verpackungsmaterial, Abfallsäcke und Reinigungsmaterial beschafft werden. Eventuell auch neue Büromöbel. Das Ein- & Auspacken selbst ist bei gründlicher Vorbereitung reine Fleißarbeit.


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