DELTA-V verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter unseren Datenschutzbestimmungen. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier. x

Ergonomische Bildschirmarbeitsplätze

02_WIS_DB_015

Gesetzliche Vorgaben

Arbeitsstättenverordnung:
Im Dezember 2016 ist die Novellierung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) in Kraft getreten. Daraus folgt, dass die bis dahin bestehende Bildschirmarbeitsverordnung als alleinige Verordnung außer Kraft tritt. Die Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze werden heute durch den Anhang der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Abschnitt 6 „Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen”, geregelt.

Bildschirmrichtlinie:
Die Richtlinie 90/270/EWG ist eine EG-Richtlinie des Rates vom 29. Mai 1990 über die Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (ABl. EG Nr. L 156 S. 14). Zuletzt geändert durch Richtlinie 2007/30/EG vom 20. Juni 2007 (ABl. EU Nr. L 165, S. 21). In Kraft getreten am 28. Juni 2007.
Die Verordnung wurde als Artikel 3 der Verordnung vom 4.12.1996 I 1841 (ArbSchEGRLUmsV) von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates erlassen. Sie ist gem. Art. 5 dieser Verordnung mWv 20.12.1996 in Kraft getreten.

Der oben abgebildete Arbeitsplatz zeigt einen nach der Bildschirmarbeitsverordnung eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz (BAP) mit individuell einstellbarer Höhe des Tisches und entsprechender Beinraumfreiheit.

Die Bezeichnung ergonomischer BAP hängt auch noch entscheidend von weiteren Faktoren ab: Licht einfallwinkel zum Bildschirm, Blickwinkel, Sehachse zum Bildschirm, Greifraum und Arbeitsplatzorganisation.

Neben diesen messbaren Größen ist aber jeder Nutzer auch selbst gefordert. Gesundes Arbeiten hat viel mit Eigenverantwortung zu tun und deshalb sollte jeder Nutzer die Gestaltungsspielräume am BAP nutzen.

Der Gesetzgeber hat bewusst eine ganze Reihe von Faktoren nicht bis ins letzte Detail vorgegeben. Diesen Spielraum gilt es intelligent, entsprechend den Arbeitsplatzanforderungen optimal zu nutzen.

In der Praxis bewährt haben sich Schreibtische mit Sitz-/Stehfunktion. Ein Drittel Stehen und zwei Drittel Sitzen steigern nachweislich die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit am Bildschirmarbeitsplatz.
Achten Sie auf diese Ergonomie-Siegel für Schreibtische

ERGONOMIE TOP

  • erfüllt höchste ergonomische Anforderungen gemäß DIN EN 527-1:2011 Typ A bzw. Typ B und DIN Fachbericht 147
  • manuell höheneinstellbar von 650 – 850 mm (Typ B) bzw. elektromotorisch höhenverstellbar von 650 – 1250 mm (Typ A)
  • maximale Beinfreiheit

ERGONOMIE PLUS

  • erfüllt hohe ergonomische Anforderungen gemäß DIN EN 527-1:2011 Typ C und DIN Fachbericht 147
  • manuell höheneinstellbar von 680 – 820 mm (Typ C) bzw. elektromotorisch höhenverstellbar von 720 – 1220 mm

ERGONOMIE PUR

  • erfüllt ergonomische Anforderungen gemäß DIN EN 527-1:2011 Typ C bzw. Typ D
  • fixe Tischhöhe von 740 mm +/- 20mm (Typ C) bzw. manuell höheneinstellbar von 680 – 760 mm (Typ D)




Fragen? Ihr persönlicher Fachberater steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
PDF zum Download.

* zzgl. gesetzlich. MwSt.